Melt Trio 3 is recorded!

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We just  recorded our third album at the Vicsound Studios in Stockholm.

Thanks to Victor Meding for his fantastic work!

Melt Trio + Jan Bang am 7.5. beim XJazz Berlin!

jan_bang  C Luca Vitali

Am 7.5.15 spielen wir zusammen mit der norwegischen Live-Remix Ikone Jan Bang beim XJazz Festival Berlin!

Wir alle freuen uns schon sehr auf das Konzert im Privatclub (Skalitzer Straße 85-86)!

Nominierung für den Echo Jazz (Gitarre)

Peter ist mit unserer CD “Hymnolia” für den ECHO Jazz in der Kategorie Instrumentalist des Jahres national Gitarre nominiert.

Next Concerts/ Melt Trio

13.02 Hamburg, Jazz Föderation @ Casacada
27.02 Bremen, MIBnight Jazzfestival
25.04 Bremen KITO, JAZZAHEAD Clubight
07.05 Berlin, XJAZZ Festival
MELT TRIO meets JAN BANG

Little Swiss Tour

06.12.2014     Neubad, Luzern (CH)
11.12.2014     Grabenhalle, St.Gallen (CH)
12.12.2014     Perla Mode, Zürich (CH)

Next concerts

25.08.2014     Berlin, “Jazz Kollektiv Nights”
11.09.2014     Köln, Arty Farty
12.09.2014     Wiesbaden, “Ruder 7″
14.09.2014    Schwäbisch Hall”
07.11.2014     Berlin, Donau115(with AlexTV)
10.11.2014     Göttingen, Jazzfest
29.11.2014     Timisvara Jazzfestival (RO)

Interview im Jazzpodium

Im Jazzpodium gibt es derzeit ein ausführliches Portrait samt Interview mit uns. Das Interview führte Thorsten Hingst.

Die Verschmelzung der Klangpartikel

(…) Hier entsteht Musik, die noch überraschend ist. die provoziert. die etwas riskiert, die forscht und die auf klanglichen Pfaden unterwegs ist, wie sie so bislang im Jazz kaum beschritten worden sind.(…)

Aufregendere und abenteuerlichereMusik als die, die jetzt auf dem neuen AlbumHymnolia” zu ren ist. hat es in der Weit des Gitarrenjazzschon seit langer Zeit nicht mehr gegeben. (Thorsten Hingst Jazzpodium 2/14)

Pressestimmen zu HYMNOLIA

“Vor zwei Jahren stellten die Brüder Peter und Bernhard Meyer zusammen mit Schlagzeuger Moritz Baumgärtner die Gitarrentriowelt des Jazz mit ihrem Album “Melt” quasi auf den Kopf. Sie verweigerten sich erfolgreich sämtlichen Konventionen und Dogmen, die mit einer solchen Besetzung bislang einhergingen und verschmolzen zu einem “wahren” Klangkörper, der mit nur einer Stimme sprach. Mit dem Solistengedanken hielt sich dieses Trio nicht auf, es machte einfach nur Musik. Jetzt liegt mit “Hymnolia” der zweite Streich der Berliner vor und es wäre zu einfach, zu behaupten, die Musiker würden dort anknüpfen, wo sie mit “Melt” aufgehört haben. Die Kompositionen, die ausschließlich aus Peters und Bernhards Feder kommen, besitzen immer noch die durchgehende Luzidität des Vorgängers, haben an Komplexität allerdings noch einmal deutlich zugelegt. Kleinste Klangpartikel verschränken sich diesmal zu melismatisch mäandrierenden Ton strömen, die manchmal an die Postrock-Charismatiker Tortoise aus Chicago erinnern. Scheinbar asymmetrisch angelegte Songstrukturen funktionieren als poetisch-labyrinthinische Klangebenen, die sich gegeneinander verschieben können und die über diese ständigen Perspektivwechsel den gewillten Hörer Klangräume betreten lassen, deren akribische Auslotung eine überaus lohnenswerte und spannende Angelegenheit ist. Musik, die nicht als Klangtapete funktioniert, sondern die die Auseinandersetzung sucht, die die Versenkung in sie einfordert. Das Proustsche Dilemma des Schreibens oder Lebens greift hier nicht. Das MeltTrio spielt und schreibt eine Musik, die so voller Leben ist, dass man gar nicht genug von ihr bekommen kann.”

Jazzpodium, Thorsten Hingst, 11/2013

5 von 5 Sterne
“Mit dem zweiten Album haben die Meyerbrüder plus Baumgärtner ihre kühne Ausdrucksdichte weiter perfektioniert. Sie betreiben die grenzenlose Klangforschung, ohne je Soli bemühen zu müssen. In der Dichte bleibt jedoch jede einzelne Note klar identifizierbar. Jede gespielte Note wird zum Sprungbrett für den Satz zur nächsten. Doch wie bei einem Computerspiel scheint der Klangkosmos des Melt Trio verschiedene Levels zu haben, zwischen denen munter hin- und hergesprungen wird. Während dieser Sprünge verschieben sich die Ebenen, überlagern sich oder verwinkeln sich. Tastend nähern sich die Musiker an, stellen den Blick auf die Noten scharf, um ihn anschliessend wieder unscharf werden zu lassen und sich wieder voneinander zu entfernen. Metamorphose allerorten. Und doch folgt alles hörbar einem grossen Plan. Dabei fügen sich letztlich die Klangteile wie Puzzlestücke langsam zu einem grossen Ganzen. Einem, voller Klangpoesie. Einem, das so klingt, als wäre etwas Vergleichbares noch nie zu hören gewesen. Jeder Vergleich erweist sich schon im Ansatz des Suchens als untauglich. Und wird letztlich nicht benötigt. Nur einlassen muss man sich. Das Melt Trio hat dazu das Notennetz engmaschig geknüpft – es fängt einen immer auf.” (fxaz)
Jazz ‘n’ More,  1/2014
 

“Melt Trio” nennen sich seit neuestem die Brüder Peter und Bernd Meyer sowie Moritz Baumgärtner – und haben damit kurzerhand den Titel ihres ersten Debutalbums zum Bandnamen erkoren. Und weil bei ihnen vieles so stimmig zusammenfließt, trifft dies die Sache auch auf den Punkt. Der Titel “Hymnolia ” klingt nicht minder verheißungsvoll. Und wo eine solche Oberfläche schon neugierig macht, da will einen die grenzgängerische und aufwühlende Instrumentalmusik dieser Berliner Band dann überhaupt nicht mehr loslassen! Denn diese subtile Fusion aus so vielem, was am ehestens noch in die Schublade “progressiver Jazzrock” passt, atmet die vielen Strömungen aus Jazz, Pop und Elektronik in der Musikstadt Berlin. Selten haben wir so ein elektrisches Gitarrentrio so frisch, räumlich und “akustisch” erlebt. Warme, emotionale Klangflächen ziehen ins Geschehen hinein, dann geht es nach vorne blickend zur Sache. Lange, fast epische Songstrukturen bauen sich auf, transportieren weitgespannte und irgendwie auch eingängige Melodien. Es gibt kaum Solo-Exkurse, zumindest keine, wo sich einzelne Spieler eitel exponieren. Vielmehr  geht es um ein sich gegenseitig verstärken und verdichten. Und dies auch durch die erdenklichsten Labyrinthe hindurch, in denen aber immer Licht strahlt und Gelegenheit zum Atemholen besteht. Bei allem agiert der Schlagzeuger Moritz Baumgärtner sehr offensiv, wenn er explosive Strukturen über die langen Melodiebögen legt- Hauptsache, alles fließt.”

Jazzzeitung, Stefan Pieper, 11/2013